Bochum. Der diesjährige Gottesdienst für die Senioren des Bezirks Ruhr-Süd fand am Sonntag, 24. September 2023, um 16 Uhr in der Kirche Bochum-Mitte statt. Viele Senioren hatten sich bei bestem Spätsommerwetter aufgemacht, um diesen Gottesdienst zu erleben.
Bezirksvorsteher Markus Woeste führte diesen Gottesdienst durch. Ihn begleiteten Bezirksevangelist Frank Schauerte und einige Vorsteher. Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Matthäus 13,52 zugrunde: „Da sprach er: Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.“ Stammapostel Jean-Luc Schneider hatte wenige Wochen zuvor mit diesem Bibelwort in Mexiko gedient.
Altes bewahren!
Bezirksevangelist Woeste zeigte zunächst mit wenigen Worten auf, was den Auftrag Jesu Christi auf Erden ausmachte: „Christus ist nicht gekommen, um das mosaische Gesetz aufzuheben, sondern es zu erfüllen. Wenn du wissen willst, was Jesus Christus für uns erbeten hat, dann lese dies in Johannes 17 nach“, so der Rat des Dienstleiters. Er gab den Versammelten besondere Aufgaben für die Zukunft mit: „Vertraue auf Jesus Christus – folge ihm nach – suche zu ihm die Verbindung im Gebet.“ Er ergänzte: „Das ist das Alte, das muss bewahrt werden.“
Neues annehmen!
„Wenn wir Frieden in Jesus Christus immer wieder neu suchen, dann warten wir mit ganzem Herzen auf sein Friedensreich. Den vollkommenen Frieden, den die Welt nicht kennt, erfahren wir nur durch den Sohn Gottes, weil er das Böse mit seinem Opfertod besiegt hat“, so der Bezirksevangelist. Darum sei es wesentlich, Frieden und Gnade in der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls immer wieder neu anzunehmen.
Zu bedenken sei jedoch: „Der Friede ist so empfindlich wie chinesisches Porzellan – einmal angeeckt, schon ist es zerbrochen!
Recht – Gnade – Friede
Bezirksevangelist Frank Schauerte vertiefte die Gedanken aus dem Bibelwort, indem er seinen ehemaligen Vorsteher zitierte:
• Wer das Recht sucht, muss warten bis zum Jüngsten Gericht.
• Wer die Gnade sucht, kann sie sofort bekommen.
• Wer den Frieden sucht, blicke zu Jesus auf.
Ein mögliches Rezept, wie dieses Zitat mit Leben zu erfüllen ist, gab der Bezirksevangelist den Senioren mit auf den Weg: Einfach so zu handeln wie es Apostel Johannes in seinem 1. Brief, Kapitel 5, Vers 4 erläutert habe: „Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“
Wunsch des Bezirksvorstehers
Zum Schluss des Gottesdienstes, der wie in den Jahren zuvor von freudigem Chorgesang umrahmt war, gab Bezirksevangelist Woeste allen Geschwistern noch eine Aufgabe mit: „Wenn jeder von euch zum nächsten Senioren-Gottesdienst einen weiteren Teilnehmer mitbringt, dann ist die Freude groß und die Kirche hier bis auf den letzten Platz besetzt.“
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