Apostel i.R. Walter Schorr richtet sich mit einem Grußwort zum Jahr 2022 an die Seniorinnen und Senioren der Gebietskirche Westdeutschland.
Ihr herzlich lieben Glaubensgeschwister,
wieder ist ein Jahr in schwierigen Zeiten der Pandemie zu Ende gegangen und ein neues Jahr hat begonnen. Was wird es uns bringen? Diese Frage steht bei vielen Menschen im Herzen. Wir dürfen das Jahr 2022 als Gotteskinder mit Gottvertrauen und großer Zuversicht beginnen. Es ist unser fester Glaube, dass es der treue Gott für seine Kinder „wohlmachen“ wird. Er wird keinen der Seinen vergessen oder aus den Augen verlieren.
Unser Stammapostel hat uns ein Jahresmotto für das Jahr 2022 gegeben: „Gemeinsam in Christus!“ Für den Gottesdienst zum Jahresbeginn hat er die besonderen Merkmale und die Bedeutung dieser Worte herausgestellt. Besonders beeindruckt und angesprochen haben mich die Gedanken zu „Gemeinschaft untereinander“. Es geht um nichts anderes als um die Liebe zum Nächsten.
Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter spricht hierzu eine deutliche Sprache. Was wollte Christus damit sagen? Wir stellen uns auch oft die Frage, wie wir unserem Nächsten Gutes tun können. Das einzige Ansinnen des barmherzigen Samariters war es, wie er dem, der dort lag und halb totgeschlagen war, helfen konnte. Er war erfüllt von Nächstenliebe! Er wollte nicht herausfinden: „Warum ist das jetzt so?“ Er war nicht ängstlich, zu ihm zu gehen. Er hat nicht nach einer Schuld gefragt, sondern handelte aus Nächstenliebe. Er ging hin, um mit seinen Mitteln helfen zu können.
Wir haben auch alle unseren Nächsten. Aber wer ist denn nun unser Nächster? Unser Nächster ist manchmal unser Nachbar, ein Verwandter oder sogar der Partner. Sie denken anders, bewerten erlebte Situationen ganz anders oder sie haben sich geärgert und sprechen nun nicht mehr mit uns. Dann wollen auch wir erfüllt sein von Nächstenliebe. Nicht großartig herausfinden: „Warum?“ oder „Wer hat Recht?“ oder „Wer hat jetzt Schuld?“, sondern hingehen und helfen, für den Augenblick und auch für die zukünftige Zeit. Aus der Gemeinschaft in Christus nehmen wir viel Glaubenssicherheit und große Hoffnung mit in den vor uns liegenden Zeitabschnitt.
Worauf können und dürfen wir denn hoffen?
■ Auf die täglich zu erlebende Nähe von Jesus Christus, entsprechend seiner Zusage: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (aus Matthäus 28,20)
■ Auf seine Gnade in Anlehnung an die Aufforderung: „Und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch dargeboten wird in der Offenbarung Jesu Christi.“ (aus 1. Petrus 1, 13)
■ Auf seinen Trost und seine Hilfe gemäß dem Wort: „Bei dem Herrn findet man Hilfe. Dein Segen komme über dein Volk!“ (Psalm 3, 9)
■ Auf die Erfüllung seiner Verheißung gemäß der Zusage: „Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.“ (Johannes 14, 3)
Für das Jahr 2022 wünsche ich euch, ihr lieben Geschwister, den reichen Segen unseres großen und allmächtigen Gottes. Er behüte und bewahre euch in all euren Verhältnissen.
In der herzlichen Verbindung zu unseren Segensträgern grüße ich euch ganz herzlich,
euer Walter Schor
5. Januar 2022
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