Hattingen. Apostel Walter Schorr hielt für die Senioren des Bezirks Ennepe-Ruhr am 23. Januar 2018 einen Gottesdienst in der Kirche Hattingen. Vor etwa fünf Jahren hatte er an gleicher Stelle mit den Senioren des Bezirks einen Gottesdienst gefeiert.
Zu Beginn seiner Predigt ging der Apostel auf die erneute Begegnung ein. Auf dem Weg von der Sakristei ins Kirchenschiff seien ihm die Worte „Willkommen zu Hause!“ entgegengebracht worden. Das habe ihn erfreut und das sei auch sein Empfinden. Zudem könne er die Aussage des vom Seniorenchor der Bezirke Ennepe-Ruhr und Hagen vorgetragenen Liedes nur bekräftigen: „Preis und Anbetung sei unserm Gott!“.
Eckpfeiler des neuapostolischen Glaubensguts
Bevor Apostel Schorr auf das dem Gottesdienst zugrunde liegende Bibelwort (1. Korinther 1, 4 und 5) einging, nannte er ein paar „Eckpfeiler des neuapostolischen Glaubensguts“: Gottes Wort erquickt und erfrischt immer auf eine ganz individuelle und besondere Weise. Das sei immer Anlass, Gott für seine Güte, Gnade und seinen Beistand zu preisen, zu loben und anzubeten. Das führe dann auch immer zu einer dankbaren Rückschau. Es sei nicht immer alles besser, aber mit Sicherheit anders geworden. Unter Bezug auf einen Gottesdienst, den er vor ein paar Tagen mit Bezirksapostel Rainer Storck erlebt hatte, zitierte er die Kernaussage aus Jesaja 38, 17: „Um Trost war mir sehr bange. Du aber hast dich meiner Seele herzlich angenommen.“ Man könne den Willen Gottes manchmal nicht richtig verstehen, das wäre bei König Hiskia, der zu seiner Zeit das Auf und Ab hinsichtlich seiner Lebenszeit nicht verstehen konnte, auch so gewesen (vgl. 2. Könige 20, 1 - 11). König Hiskia habe sich jedoch auf den Propheten Jesaja verlassen und damit sei er gut gefahren.
In allen Stücken reich gemacht
Apostel Schorr übertrug diese Aussage in die aktuelle Zeit und versicherte jedem Einzelnen der etwa 170 Gottesdienstteilnehmer: „Du bist mit deinen Sorgen nicht allein!“ Jeder möge dieses Trostwort an-, auf- und mitnehmen. Die persönliche Einstellung „Herr, dein Wille geschehe“ helfe immer in den unterschiedlichen Ebenen des Lebens. Und wenn sich dann noch der kindliche Glaube aus einem demütigen Herzen dazugeselle - der Apostel verwies auf König Salomo (vgl. 1. Könige 3, 8 – 14) -, dann schenke Gott viele Gaben, die sich im Laufe der Zeit zu wahren und ewigen Reichtümern entwickeln: Liebe – Nächstenliebe – Hoffnung – Vertrauen – Gebets- und Glaubenserfahrungen. Wer angefüllt mit diesen Reichtümern sein Leben führe, auf den passe das Zeugnis: „A E G - aus Erfahrung gut!“
Bezirksältester Ulrich Frost und Hirte Siegfried Heinrich unterstrichen in ihren Predigtbeiträgen die Ausführungen des Apostels, ergänzt und bekräftigt durch die Vorträge des Bezirks-Seniorenchores Ennepe-Ruhr / Hagen.
Treue zum Herrn
Bei seinem letzten Besuch vor fünf Jahren hatte Apostel Schorr den Seniorenrinnen und Senioren folgenden Rat mit auf den Weg gegeben: “Tut, was ihr könnt, da, wo ihr seid, mit dem, was ihr habt!“ Diesmal fokussierte er abschließend die Treue zum Herrn: „Bleibt bei Gott, denn er ist an eurer Seite!“
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