Dortmund. Der Gottesdienst für die Senioren der drei Dortmunder Bezirke, den Apostel Wilhelm Hoyer am Dienstag, 17. Mai 2016, mit etwa 450 Teilnehmern feierte, fand im großen Saal des Dietrich-Keuning-Hauses statt.
Zu Anfang seiner Predigt nahm der Apostel Bezug auf den Pfingst-Gottesdienst des Stammapostels, der nur zwei Tage zurück lag. In der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl habe der Stammapostel erwähnt, dass es in Frankreich viele Demonstrationen gebe, in denen sich Menschen zu bestimmten Standpunkten bekennen würden. „Wenn wir das Heilige Abendmahl feiern, ist dies auch ein Bekenntnis zum Evangelium und zu christlichen Standpunkten“, so der Apostel.
Bitte um Gottes Hilfe im Alter
Als Bibelwort diente ein Text aus den Psalmen: „Auch im Alter, Gott, verlass mich nicht, und wenn ich grau werde, bis ich deine Macht verkündige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen.“ (Psalm 71,18)
Der 71. Psalm trage die Überschrift „Bitte um Gottes Hilfe im Alter“, sagte der Apostel und ergänzte, dass der gesamte Psalm eine Quelle göttlicher Unterweisung sei. Die im Vers 11 stehende Aussage „Gott hat ihn verlassen“ sei eine Fehleinschätzung der Feinde des Psalmisten gewesen. Vielmehr habe er stets den Herrn gerühmt und bekannt: „Du bist meine Zuversicht, Herr, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an.“ (Vers 5)
Kaleb als Beispiel aus alter Zeit
Das Bibelwort enthalte auch eine Aufgabe für die Senioren, führte der Apostel aus: Gott zu loben und seine Kraft kundzutun. „Das mag in diplomatischer, sensibler Weise geschehen“.
Als ein leuchtendes Beispiel aus der Zeit des Alten Testaments erwähnte Apostel Hoyer den Kundschafter Kaleb, der mit Josua und weiteren zehn Männern das Land der Verheißung erkundet hatte. Während zehn Kundschafter frustriert gewesen seien, hätten sich Josua und Kaleb zuversichtlich geäußert. 45 Jahre danach habe der 85-jährige Kaleb bekannt: „Ich bin noch heute so stark, wie ich war an dem Tage, als mich Mose aussandte. Wie meine Kraft damals war, so ist sie noch jetzt, zu kämpfen und aus- und einzuziehen.“ (Josua 14,11) – „Ich sehe viele ´Kalebe´ unter uns, die selbst in hohem Alter den guten Kampf des Glaubens kämpfen und die auch gegen den Drang kämpfen, alles zu sagen, was sie denken“, so der Apostel.
Senioren: Vorbilder in der Gemeinde
„Die Senioren haben auch die Aufgabe, den Jugendlichen und Kindern in den Gemeinden Vorbild zu sein: In Bedrängnissen mögen sie der jungen Generation mit Glaubensgelassenheit dokumentieren, dass sie treu zur Sache Christi stehen. Das wird zum Segen der gesamten Gemeinde beitragen“, sagte der Apostel mit Bestimmtheit.
Nach Predigtzugaben von Evangelist Jörg Lohrmann und Priester Dietmar Zwara ermunterte Apostel Hoyer in seiner Zusammenfassung die Zuhörer, selbst in betrüblichen Situationen, nicht das Vertrauen auf Gott zu verlieren und den jungen Leuten zu zeigen, dass es sich lohne, auch in heutiger Zeit für die Sache des Herrn zu kämpfen.
Gelungene Organisation
Der Bezirks-Seniorenchor unter der Leitung von Hirte i.R. Günter Becker umrahmte den Gottesdienst mit engagiertem Gesang und trug damit zur feierlichen Gestaltung bei. Priester i.R. Detlef Büttner begleitete den Gemeindegesang an der Orgel. Ein Team um den Bezirks-Seniorenbeauftragten Hirte Helmut Neumann hatte sich um die vielfältigen Vorbereitungen gekümmert und sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Gottesdienstes.
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